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Stand: 22.11.2017                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Kooperationspartner DGKiM - Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin 

 

 

 

kindesmisshandlung.de

 ....die Startseite zu deutschen und internationalen medizinischen Kinderschutzangeboten im Web.

Das Angebot wird gemeinsam von der DGfPI (ehemals DGgKV), der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung und deren Vorstandsmitglied Dr. med. Bernd Herrmann von der Ärztlichen Kinderschutzambulanz und Kinderschutzgruppe der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Kassel in Kooperation mit der DGKiM, der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (ehemals AG KiM), erstellt.

Maxime ist das grundlegende Bekenntnis zum multiprofessionellen Kinderschutz, dem Bemühen einen gemeinsamen Ansatz für betroffene Kinder und Jugendliche zu finden. Dabei gilt es, unterschiedliche Herangehensweisen kennen zu lernen, Wissen über verschiedene Möglichkeiten zu vermitteln, aber auch die Grenzen der einzelnen Berufsgruppen aufzuzeigen, sowie ihre Fachlichkeit zu respektieren und zu tolerierenDurch eine Versachlichung oft zu emotional geführter öffentlicher Diskussionen soll den beteiligten Fachleuten die Arbeit erleichtert und ein effektiverer und besserer Schutz der Kinder gewährleistet werden.

Für den medizinischen Kinderschutz gilt es diesen als wissenschaftlich evidenzbasierte Spezialdisziplin fachlich weiter zu entwickeln, die Aus- und Weiterbildung zu verbessern und geeignete Interventionsformen im Gesundheitswesen aufzuzeigen, insbesondere das Konzept der Kinderschutzgruppen in Kliniken. Hierzu hat die DGKiM verschiedene Leitfäden entwickelt (www.dgkim.de/forschung/standard-bei-v-a-kindesmisshandlungund arbeitet derzeit an der weltweit größten wissenschaftlichen Kinderschutz-Leitlinie (AWMF S3+: www.kinderschutzleitlinie.de/de).

 

Das Ziel dieser Seiten ist neben dem multidisziplinären DGfPI Angebot (dgfpi.de) in Kooperation mit der DGKiM auf fachliche Grundlagen für Mediziner hinzuweisen und mit dem Spektrum des medizinischen Kinderschutzes vertraut zu machen.

 

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 Breaking News!

Kinderschutz im OPS seit 2013, bis 2017 jedoch nicht erlöswirksam - jetzt ist es soweit: der OPS wird 2018 erlöswirksam!

Es ist so weit:  der DRG-Fallpauschalenkatalog 2018 wurde vom InEK herausgegeben. Wir haben für unsere Kinderschutzprozedur das unbewertete Zusatzentgelt mit dem konfliktfreien Titel („Mehrdimensionale pädiatrische Diagnostik“) erhalten:

 

 ZE2018-152  -  Mehrdimensionale pädiatrische Diagnostik  -  1.945.*  Diagnostik bei Gefährdung von Kindeswohl...

 

Das heißt, diese Leistungen können jetzt bei den 2018er Budget-Verhandlungen berücksichtigt werden. Hierzu müssen individuell Vereinbarungen getroffen werden, die auf Basis einer Kostenkalkulation verhandelt werden müssen.  Die Krux dabei ist leider, dass alle das einzeln verhandeln sollen. Um zu verhindern, das dadurch eine teilweise deutlich Unterbewertung entsteht, wird sich die DGKiM Gedanken machen und Vorschläge erarbeiten.

 

Trotz allem ein großer Schritt für den medizinischen Kinderschutz!

 

Demnächst mehr dazu bei der DGKiM.

 

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SAVE THE DATE!   10.Jahretagung der DGKiM, 4.-5.Mai 2018 in Kassel

 

"Kinderschutz in der Medizin - damals, heute, morgen"

 

Info: www.dgkim.de/jahrestagung  Anmeldung online ab 1.12. möglich

 

 


Veranstaltungsort

Kongress Palais Kassel,
Holger-Börner-Platz 1, 34119 Kassel

 

Hier finden Sie den Save-the Date-Flyer für die Veranstaltung.

 

Trailer zum Kongress auf You Tube

 

Bitte tragen Sie zum ermöglichen der Tagung durch eine steuerlich abzugsfähige Spende bei!

Stichwort  Kassel 2018

Die DGKiM erhält keine dauerhafte finanzielle Förderung und lebt von Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

Ganz herzlichen Dank!

 

 

 

 

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Aktuelles:

 

Zertifizierung & Akkreditierung

 Ab 2017 bietet die die DGKiM - zunächst im Rahmen einer Übergangsregelung - die Möglichkeit einer Zertifizierung zum Kinderschutzmediziner/in und der Akkreditierung von Kinderschutzgruppen.

Genauere Informationen unter www.dgkim.de ANTRÄGE BITTE NUR AN: info@dgkim.de.

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Kinderschutzleitfaden für Kliniken 2016

 21.11.2016   Aktuelle Version 1.6 des Kinderschutzleitfadens der DGKiM und DAKJ 

 

Der AG KiM-
Leitfaden zum Aufbau eines Präventionskonzeptes gegen sexuellen Kindesmissbrauch in Kinderkliniken

kann hier getrennt heruntergeladen werden.

 

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Fachbuch dritte Auflage im August 2016 erschienen

Medizinische Diagnostik bei Kindesmisshandlung, Herrmann et al.

3.Auflage  - Vorwort

Infos des Verlages

  

 

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AWMF S3+ Leitlinie Kinderschutz

Am 01.12.2014 ist das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt zur Erstellung einer umfassenden und fachübergreifenden AWMF Leitlinie Kinderschutz gestartet, am 20.2.2015 fand die konstituierende Sitzung der Leitliniengruppe in Bonn statt. Diese Leitlinie (LL) wird die abgelaufenden LL zum Thema Kindesmisshandlung der Kinderärzte (DGSPJ/DGKJ/DGKCh) und Kinderpsychiater aus den Jahren 2008 und 2006 ersetzen und strebt das höchste internationale Leitlinienniveau an. Ein wichtiger Teil der LL wird die mögliche Schnittstellenbeschreibung von Gesundheits- und Jugendhilfe sein.  Die Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin übernimmt die Koordination der LL-Erstellung. Hierzu dient ihr das S3+LL-Büro, das in der Universitätskinderklinik Bonn eingerichtet wurde. Koordiniert wird die LL durch das Vorstandsmitglied und Schatzmeister der AG KiM, Dr. med. Ingo Franke von der Universtätskinderklinik Bonn.

Eine eigene S3+LL-Kinderschutz Web Präsenz, die über den aktuellen Stand der LL Entwicklung berichtet, finden Sie hier:

 

 

 

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August 2013: § 294a SGB V endlich "gekippt" - keine Mitteilungspflicht mehr bei Kinderschutzfällen!

 

§ 294a -Mitteilung von Krankheitsursachen und drittverursachten Gesundheitsschäden

(1) Liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass eine Krankheit eine Berufskrankheit im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung oder deren Spätfolgen oder die Folge oder Spätfolge eines Arbeitsunfalls, eines sonstigen Unfalls, einer Körperverletzung, einer Schädigung im Sinne des Bundesversorgungsgesetzes oder eines Impfschadens im Sinne des Infektionsschutzgesetzes ist oder liegen Hinweise auf drittverursachte Gesundheitsschäden vor, sind die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Einrichtungen sowie die Krankenhäuser nach § 108 verpflichtet, die erforderlichen Daten, einschließlich der Angaben über Ursachen und den möglichen Verursacher, den Krankenkassen mitzuteilen. Bei Hinweisen auf drittverursachte Gesundheitsschäden, die Folge einer Misshandlung, eines sexuellen Missbrauchs oder einer Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen sein können, besteht keine Mitteilungspflicht nach Satz 1.

(2) Liegen Anhaltspunkte für ein Vorliegen der Voraussetzungen des § 52 Abs. 2 vor, sind die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Einrichtungen sowie die Krankenhäuser nach § 108 verpflichtet, den Krankenkassen die erforderlichen Daten mitzuteilen. Die Versicherten sind über den Grund der Meldung nach Satz 1 und die gemeldeten Daten zu informieren.


Fassung aufgrund des Dritten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 07.08.2013 (BGBl. I S. 3108) m.W.v. 13.08.2013.


(für den Kinderschutz relevante Änderung grün hervorgehoben).

Widersprechen Sie somit den Aufforderungen von Krankenkassen aufgrund des §294A DAten von Misshandlungsfällen zu übermitteln mit Hinweis auf die o.g. erfolgte Änderung!

 

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Nach langen und zähen Bemühungen der damaligen AG KiM, jetzt DGKiM (genauer gesagt: Kollege Ingo Franke!) und der GKind (Frau Lutterbüse!)

 

ist es endlich gelungen, eine Zusatzziffer im neuen OPS 2013 zu verankern!! Wenn auch noch nicht erlöswirksam, so

hoffentlich doch ein Einstieg in eine Finanzierung des zeit- und ressourcenintensiven Umagng mit Kindeswohlgefährdungen

in Kliniken. Einen herzlichen Dank allen beteligten Akteuren.

 

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Dr. med. Bernd Herrmann, DGfPI, DGKiM
herrmann@klinikum-kassel.de

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