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Stand: 12.05.2019                                                                                                                                                                                                                                                                                                           9

Kooperationspartner DGKiM - Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin 

Kooperationspartner DGfPI -

Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung

 

 

 

kindesmisshandlung.de

 ....die Startseite zu deutschen und internationalen medizinischen Kinderschutzangeboten im Web.

Das Angebot wird gemeinsam von der DGfPI (ehemals DGgKV), der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung und deren Vorstandsmitglied Dr. med. Bernd Herrmann von der Ärztlichen Kinderschutzambulanz und Kinderschutzgruppe der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Kassel in Kooperation mit der DGKiM, der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (ehemals AG KiM), erstellt.

Maxime ist das grundlegende Bekenntnis zum multiprofessionellen Kinderschutz, dem Bemühen einen gemeinsamen Ansatz für betroffene Kinder und Jugendliche zu finden. Dabei gilt es, unterschiedliche Herangehensweisen kennen zu lernen, Wissen über verschiedene Möglichkeiten zu vermitteln, aber auch die Grenzen der einzelnen Berufsgruppen aufzuzeigen, sowie ihre Fachlichkeit zu respektieren und zu tolerierenDurch eine Versachlichung oft zu emotional geführter öffentlicher Diskussionen soll den beteiligten Fachleuten die Arbeit erleichtert und ein effektiverer und besserer Schutz der Kinder gewährleistet werden.

Für den medizinischen Kinderschutz gilt es diesen als wissenschaftlich evidenzbasierte Spezialdisziplin fachlich weiter zu entwickeln, die Aus- und Weiterbildung zu verbessern und geeignete Interventionsformen im Gesundheitswesen aufzuzeigen, insbesondere das Konzept der Kinderschutzgruppen in Kliniken. Hierzu hat die DGKiM verschiedene Leitfäden entwickelt (www.dgkim.de/forschung/standard-bei-v-a-kindesmisshandlungund arbeitet derzeit an der weltweit größten wissenschaftlichen Kinderschutz-Leitlinie (AWMF S3+: www.kinderschutzleitlinie.de/de).

 

Das Ziel dieser Seiten ist neben dem multidisziplinären DGfPI Angebot (dgfpi.de) in Kooperation mit der DGKiM auf fachliche Grundlagen für Mediziner hinzuweisen und mit dem Spektrum des medizinischen Kinderschutzes vertraut zu machen.

 

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 Die 11. Jahrestagung der DGKiM findet vom 17.-18.5.2019 in Lünen statt.

Infos hier: https://www.dgkim.de/jahrestagung

 

 

 

 

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Meilenstein im medizinischen Kinderschutz: Die AWMF S3+ Leitlinie Kinderschutz ist seit Februar 2019 publiziert!


AWMF Leitlinie Kinderschutz: www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/027-069.html

Direkt Downlaod der Leitlinie durch Klick aufs Bild:

 

 

Eine eigene S3+LL-Kinderschutz Web Präsenz, die über den aktuellen Stand und Hintergründe der LL Entwicklung berichtet, finden Sie hier:

 

 

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 Die  10.Jahrestagung der DGKiM, fand vom 4.-5.Mai 2018 in Kassel statt

 

"Kinderschutz in der Medizin - damals, heute, morgen"

und war mit 470 Teilnehmern ein großer Erfolg!

 

 

 

 

 

 

Trailer zum Kongress auf You Tube

 


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OPS Kinderschutz 1-945.0 und 945.1

Kinderschutz im OPS seit 2013 enthalten, bis 2017 jedoch nicht erlöswirksam -  seit 2018 erlöswirksam!

 

Ein großer Fortschritt für den medizinischen Kinderschutz!

 

Der DRG-Fallpauschalenkatalog 2018 wurde vom InEK herausgegeben und enthält das unbewertete Zusatzentgelt mit dem konfliktfreien Titel („Mehrdimensionale pädiatrische Diagnostik“):

 

 ZE2018-152  -  Mehrdimensionale pädiatrische Diagnostik  -  1.945.*  Diagnostik bei Gefährdung von Kindeswohl...

 

Diese Leistungen mussten bei den Budget-Verhandlungen berücksichtigt werden. Hierzu müssen individuell für jede Klinik Vereinbarungen getroffen werden, die auf Basis einer Kostenkalkulation verhandelt werden müssen.  Die Krux dabei ist leider, dass alle Kliniken das einzeln verhandeln müssen.

Die bisherigen Ergebnisse sind sehr heterogen (um 900€ für die OPS 945.0, 1200 € für die 945.1). Um zu verhindern, das bei den individuellen Budgetverhandlungen eine deutliche Unterbewertung entsteht, hat die DGKiM Vorschläge erarbeitet, die der folgenden Pressemitteilung zu entnehmen sind:

 


 

Weitere Infos bei der DGKiM.

 

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Aktuelles:

 

Zertifizierung & Akkreditierung

Seit 2017 bietet die die DGKiM die Möglichkeit einer Zertifizierung zum Kinderschutzmediziner/in und der Akkreditierung von Kinderschutzgruppen.

Genauere Informationen unter

www.dgkim.de/verein-1/zertifikat

  ANTRÄGE BITTE NUR AN: geschaeftsstelle@dgkim.de.

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Kinderschutzleitfaden für Kliniken 2016

 21.11.2016   Aktuelle Version 1.6 des Kinderschutzleitfadens der DGKiM und DAKJ; Überarbeitung 2019 geplant.

 

Der AG KiM-
Leitfaden zum Aufbau eines Präventionskonzeptes gegen sexuellen Kindesmissbrauch in Kinderkliniken

kann hier getrennt heruntergeladen werden.

 

 

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Fachbuch dritte Auflage im August 2016 erschienen

Medizinische Diagnostik bei Kindesmisshandlung, Herrmann et al.

3.Auflage  - Vorwort

Infos des Verlages

  

 

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August 2013: § 294a SGB V endlich "gekippt" - keine Mitteilungspflicht mehr bei Kinderschutzfällen!

 

§ 294a -Mitteilung von Krankheitsursachen und drittverursachten Gesundheitsschäden

(1) Liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass eine Krankheit eine Berufskrankheit im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung oder deren Spätfolgen oder die Folge oder Spätfolge eines Arbeitsunfalls, eines sonstigen Unfalls, einer Körperverletzung, einer Schädigung im Sinne des Bundesversorgungsgesetzes oder eines Impfschadens im Sinne des Infektionsschutzgesetzes ist oder liegen Hinweise auf drittverursachte Gesundheitsschäden vor, sind die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Einrichtungen sowie die Krankenhäuser nach § 108 verpflichtet, die erforderlichen Daten, einschließlich der Angaben über Ursachen und den möglichen Verursacher, den Krankenkassen mitzuteilen. Bei Hinweisen auf drittverursachte Gesundheitsschäden, die Folge einer Misshandlung, eines sexuellen Missbrauchs oder einer Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen sein können, besteht keine Mitteilungspflicht nach Satz 1.

(2) Liegen Anhaltspunkte für ein Vorliegen der Voraussetzungen des § 52 Abs. 2 vor, sind die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Einrichtungen sowie die Krankenhäuser nach § 108 verpflichtet, den Krankenkassen die erforderlichen Daten mitzuteilen. Die Versicherten sind über den Grund der Meldung nach Satz 1 und die gemeldeten Daten zu informieren.


Fassung aufgrund des Dritten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 07.08.2013 (BGBl. I S. 3108) m.W.v. 13.08.2013.


(für den Kinderschutz relevante Änderung grün hervorgehoben).

Widersprechen Sie somit den Aufforderungen von Krankenkassen aufgrund des §294A DAten von Misshandlungsfällen zu übermitteln mit Hinweis auf die o.g. erfolgte Änderung!

 

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Dr. med. Bernd Herrmann, DGfPI, DGKiM
herrmann@klinikum-kassel.de

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