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Stand: 19.3.2017                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Kooperationspartner DGKiM - Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin 

 

 

 

kindesmisshandlung.de

 ....die Startseite zu deutschen und internationalen medizinischen Kinderschutzangeboten im Web.

Das Angebot wird gemeinsam von der DGfPI (ehemals DGgKV), der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung und deren Vorstandsmitglied Dr. med. Bernd Herrmann von der Ärztlichen Kinderschutzambulanz und Kinderschutzgruppe der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Kassel in Kooperation mit der DGKiM, der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (ehemals AG KiM), erstellt.

 

Maxime ist das grundlegende Bekenntnis zum multiprofessionellen Kinderschutz, dem Bemühen einen gemeinsamen Ansatz für betroffene Kinder und Jugendliche zu finden. Dabei gilt es, unterschiedliche Herangehensweisen kennen zu lernen, Wissen über verschiedene Möglichkeiten zu vermitteln, aber auch die Grenzen der einzelnen Berufsgruppen aufzuzeigen, sowie ihre Fachlichkeit zu respektieren und zu tolerieren.

Durch eine Versachlichung oft zu emotional geführter öffentlicher Diskussionen soll den beteiligten Fachleuten die Arbeit erleichtert und ein effektiverer und besserer Schutz der Kinder gewährleistet werden.

Das Ziel dieser Seiten ist neben dem multidisziplinären DGfPI Angebot (dgfpi.de) in Kooperation mit der DGKiM auf fachliche Grundlagen für Mediziner hinzuweisen und mit dem Spektrum des medizinischen Kinderschutzes vertraut zu machen.

 

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Aktuelles:

Aus AG KiM wird DGKiM !

Aus der 2008 in Kassel gegründeteten AG KiM ist mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 27.5.2016 die Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (DGKiM) geworden.

 

Zertifizierung & Akkreditierung

 Ab 2017 bietet die die DGKiM - zunächst im Rahmen einer Übergangsregelung - die Möglichkeit einer Zertifizierung zum Kinderschutzmediziner/in und der Akkreditierung von Kinderschutzgruppen.

Genauere Informationen unter www.dgkim.de ANTRÄGE BITTE NUR AN: info@dgkim.de.

 

 

Die aktuellen Informationen und Anmeldeformulare zu Zertifizierung und Akkreditierung (Stand 15.2.2017) als Auszug aus der Info-KiM 4/2016, dem Newsletter der DGKiM, finden Sie hier.

 

15.2.2017: Neuigkeiten zum Zertifikat Kinderschutzmedizin der DGKiM:

 

Die ersten 12 zertifizierten Kinderschutzmediziner sind aus den Prüfungen innerhalb des Vorstandes am 11.2.2017 in Bonn hervorgegangen; alle haben die geforderten Anträge eingereicht und die Zulassungs-Bedingungen erfüllt, die Prüfungen sind den Vorgaben entprechend nachvollziehbar mit Beisitzer protokolliert und umfassten ca. 15 Min. pro Prüfling. Damit steht der Pool an Prüfern für die ersten Prüfungen auf der 9. Jahrestagung in Frankfurt am 19.5. fest.

 

Das Kontingent an Aspiranten für die nächsten Zertifizierungen (knapp 40 Aspiranten) steht. Da es noch einige Restplätze für die Prüfung in Frankfurt gibt, hat der Vorstand beschlossen die Deadline für die Anträge um 2 Wochen zu verlängern und als erweiterte Zulassungsbedingungen die Teilnahme an einer der letzten 5 Kasseler Tagungen (zuletzt also 2010) als Ersatz für eine AG KiM/DGKiM Jahrestagung zu ermöglichen.

 

Sollten Sie diese Bedingungen erfüllen, können Sie sich noch bis zum 24.2. für die Zulassung zur Zertifizierung entsprechend der Übergangsregelung bzw. zur Prüfung/Fachgespräch auf der Frankfurter Jahrestagung bewerben, die Plätze werden nach der Reihenfolge des Eingangs vergeben.

 

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Kinderschutzleitfaden für Kliniken 2016 - Neue Version 1.6 erschienen!

 21.11.2016   Aktuelle Version 1.6 des Kinderschutzleitfadens der DGKiM und DAKJ 

 

Der AG KiM-
Leitfaden zum Aufbau eines Präventionskonzeptes gegen sexuellen Kindesmissbrauch in Kinderkliniken

kann hier getrennt heruntergeladen werden.

 

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Die 13. Internationale Kasseler Fortbildung -   "Kinderschutz in der Medizin"
findet vom 24.-25.März 2017 im Klinikum Kassel statt und ist leider seit dem 10.2. komplett ausgebucht; Warteliste geschlossen.

Download des Flyers mit Programm:

 

 

 

Anmeldung:

=> nur mit vollständig ausgefüllten Anmeldeformular (www.dgfpi.de).

Die Anmeldung wird erst bei Zahlungseingang wirksam.

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Fachbuch neue Auflage im August erschienen

Medizinische Diagnostik bei Kindesmisshandlung, Herrmann et al.

3.Auflage  - Vorwort

Infos des Verlages

  

 

 

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Die 8. Jahrestagung der AG KiM fand vom 27.-28.5.2016 in Hamburg statt, die 9. und gleichzeitig erste der DGKiM findet am 19.-20.5.2017 in Frankfurt statt.

Flyer und Programm: Download hier

 

 

 

 

 

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AWMF S3+ Leitlinie Kinderschutz

Am 01.12.2014 ist das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt zur Erstellung einer umfassenden und fachübergreifenden AWMF Leitlinie Kinderschutz gestartet, am 20.2.2015 fand die konstituierende Sitzung der Leitliniengruppe in Bonn statt. Diese Leitlinie (LL) wird die abgelaufenden LL zum Thema Kindesmisshandlung der Kinderärzte (DGSPJ/DGKJ/DGKCh) und Kinderpsychiater aus den Jahren 2008 und 2006 ersetzen und strebt das höchste internationale Leitlinienniveau an. Ein wichtiger Teil der LL wird die mögliche Schnittstellenbeschreibung von Gesundheits- und Jugendhilfe sein.  Die Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin übernimmt die Koordination der LL-Erstellung. Hierzu dient ihr das S3+LL-Büro, das in der Universitätskinderklinik Bonn eingerichtet wurde. Koordiniert wird die LL durch das Vorstandsmitglied und Schatzmeister der AG KiM, Dr. med. Ingo Franke von der Universtätskinderklinik Bonn.

Eine eigene S3+LL-Kinderschutz Web Präsenz, die über den aktuellen Stand der LL Entwicklung berichtet, finden Sie hier:

 

 

 

 

        

 

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August 2013: § 294a SGB V endlich "gekippt" - keine Mitteilungspflicht mehr bei Kinderschutzfällen!

 

§ 294a -Mitteilung von Krankheitsursachen und drittverursachten Gesundheitsschäden

(1) Liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass eine Krankheit eine Berufskrankheit im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung oder deren Spätfolgen oder die Folge oder Spätfolge eines Arbeitsunfalls, eines sonstigen Unfalls, einer Körperverletzung, einer Schädigung im Sinne des Bundesversorgungsgesetzes oder eines Impfschadens im Sinne des Infektionsschutzgesetzes ist oder liegen Hinweise auf drittverursachte Gesundheitsschäden vor, sind die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Einrichtungen sowie die Krankenhäuser nach § 108 verpflichtet, die erforderlichen Daten, einschließlich der Angaben über Ursachen und den möglichen Verursacher, den Krankenkassen mitzuteilen. Bei Hinweisen auf drittverursachte Gesundheitsschäden, die Folge einer Misshandlung, eines sexuellen Missbrauchs oder einer Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen sein können, besteht keine Mitteilungspflicht nach Satz 1.

(2) Liegen Anhaltspunkte für ein Vorliegen der Voraussetzungen des § 52 Abs. 2 vor, sind die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Einrichtungen sowie die Krankenhäuser nach § 108 verpflichtet, den Krankenkassen die erforderlichen Daten mitzuteilen. Die Versicherten sind über den Grund der Meldung nach Satz 1 und die gemeldeten Daten zu informieren.


Fassung aufgrund des Dritten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 07.08.2013 (BGBl. I S. 3108) m.W.v. 13.08.2013.


(für den Kinderschutz relevante Änderung grün hervorgehoben).

Das ist eine großartige Nachricht, da es wesentliche Voraussetzung für die Anwendung der seit Anfang des Jahres geänderten Kodierrichtlinien und der (bislang nicht kostenwirksamen) OPS Kinderschutz darstellt und das Ende der vielfachen nervigen Anfragen von Krankenkassen bedeutet. Damit ist eine der wesentlichen politischen Forderungen der AG KiM erfüllt worden!

 

 

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Kinderschutz im OPS 2013, 2016 wieder enthalten, immer noch nicht erlöswirksam - dennoch: kodieren Sie!

 

Nach langen und zähen Bemühungen der AG KiM (genauer gesagt: Kollege Ingo Franke!) und der GKind (Frau Lutterbüse!)

 

ist es endlich gelungen, eine Zusatzziffer im neuen OPS 2013 zu verankern!! Wenn auch noch nicht erlöswirksam, so

hoffentlich doch ein Einstieg in eine Finanzierung des zeit- und ressourcenintensiven Umagng mit Kindeswohlgefährdungen

in Kliniken. Einen herzlichen Dank allen beteligten Akteuren. Lesen Sie mehr auf der ag kim website....

 

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Dr. med. Bernd Herrmann, DGfPI, DGKiM
herrmann@klinikum-kassel.de

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